Gut geschmiedet – sicher auf Achse

Im Rahmen des Daimler Supplier Award 2017 zeichnete Global Procurement Trucks and Buses den Supplier Tri-Ring für exzellente Qualität von geschmiedeten Achskomponenten in der Kategorie Qualität aus.

Im Rahmen des Daimler Supplier Award 2017 zeichnete Global Procurement Trucks & Buses den Supplier Tri-Ring für exzellente Qualität von geschmiedeten Achskomponenten in der Kategorie Qualität aus.

Wenn sich ein Truck mit Stern mit 40 Tonnen in Bewegung setzt, um Maschinenteile von Frankfurt nach Barcelona zu transportieren, dann steht sein Besitzer in der Pflicht und die pünktliche Lieferung an erster Stelle. Vorausgesetzt die Straßen sind frei, die Ladung ist gesichert und der Fahrer konzentriert, zählt für den zuverlässigen Einsatz der Mercedes-Benz Truck nur eines: Qualität – und das Kilometer für Kilometer!

 

Ein Unternehmen, das mit seinen Produkten zu dieser Qualität beiträgt, ist der chinesische Konzern Tri-Ring samt seiner Tochtergesellschaften aus der Provinz Hubei. Hier werden unter anderem hochwertige Schmiedeteile erzeugt, die in Mercedes-Benz Trucks und Bussen zum Einsatz kommen. Mit extrem hohen Qualitätsstandards bei der Herstellung dieser achsgeschmiedeten Komponenten stand Tri-Ring als Daimler Supplier Award 2017 Gewinner in der Kategorie Qualität auf der Bühne im internationalen Wettbewerb. Und wurde von Global Procurement Trucks & Buses in der Kategorie Qualität ausgezeichnet.

Für die Ewigkeit geschmiedet.

 

Ob Lenksäule oder Lenkachsen, ob Druckscheiben, Kurbelwellen oder Achsschenkel, die Kräfte, die auf diese Komponenten einwirken, sind um ein Vielfaches höher als beim Pkw. Doch nicht nur das: diese Teile sind in der Regel auch einem harten Daueralltag ausgesetzt. Ein frühzeitiger Verschleiß ist unbedingt auszuschließen, da zeitintensive Reparaturen verbunden mit unnötigen Standzeiten zu Auftragsausfällen führen können. Ein Umstand, der sich im gewerblichen Einsatz sofort negativ auf das Ergebnis auswirkt.

 

Früher wurden Achsschenkel für schwere Lkw fast ausschließlich aus Cr-Ni-Mo Stählen (V4A) hergestellt, um so Vergütungsprobleme von vornherein zu vermeiden. Doch mehr und mehr haben sich die Verarbeitungstechniken weiterentwickelt und es können heute niedriger legierte Stähle eingesetzt werden. Vorausgesetzt Entwicklung und Produktion finden auf höchstem Niveau statt: Tri-Ring beherrscht dieses Metier: In drei Jahren Produktion von Schmiedeteilen: Null Fehler! Damit spielt Tri-Ring in der obersten Liga und hat den Supplier-Award mehr als verdient.

Tri-Ring: erzeugt hochwertige Schmiedeteile, die in Mercedes-Benz Trucks und Bussen zum Einsatz kommen.
Tri-Ring: erzeugt hochwertige Schmiedeteile, die in Mercedes-Benz Trucks und Bussen zum Einsatz kommen.

Tri-Ring gehört zu den Besten

 

Tri-Ring Group Co., Ltd. ist einer der größten Hersteller von Fahrzeugteilen in China. Es ist seit vielen Jahren in Folge als „Chinas Top 500 Manufacturing Enterprises“, „Top 30 China Automobile Industry Companies“ sowie als „National Auto Parts Export Base Enterprises“ anerkannt. Tri-Ring selbst über ihre Strategie: “Anpassung der Struktur, Verbesserung des Niveaus, Erreichung der Internationalisierung”. Zudem sei es Ziel aller Mitarbeiter bei Tri-Ring, den Kunden die besten Produkte zu liefern.

MEI Hansheng
Tri Ring CEO General Manager Mei Hansheng

 

Drei Fragen an Tri-Ring CEO General Manager Mei Hansheng

Tri Ring gehört zu den erfolgreichsten und am schnellsten wachsenden Konzernen in China. Mit dem Daimler Supplier Award für Trucks and Buses in der Kategorie Qualität hat Tri Ring eine weitere Auszeichnung verdient. Herr Mei, wir möchten Ihnen an dieser Stelle nochmals herzlichen gratulieren und freuen uns, dass Sie sich unseren drei Fragen gerne stellen.

 

Was ist Ihr Erfolgsgeheimnis?

Der Schlüssel ist Bescheidenheit im Lernen, Mut in Verbesserungen und Ausdauer in der Qualität. Tri-Ring hat proaktiv die fortschrittlichsten Management-Methoden und Produktionsanlagentechniken studiert und angewendet. Dies soll unsere Schwächen überwinden und für eine kontinuierliche Verbesserung sorgen. Und schließlich ist es unsere Ausdauer bei der Qualität, die uns zur heutigen Leistung bringt.

 

Welche besondere Hürde mussten Sie überwinden?

Es gibt zwei Hauptherausforderungen, die wir überwinden müssen. Eine Herausforderung liegt im Managementbereich und die andere ist die unzureichende Fähigkeit der Produktionsanlagen. Um den hohen Qualitätsstandard zu erfüllen, haben wir kontinuierlich dazugelernt, um unsere Managementebene zu verbessern. In der Zwischenzeit haben wir auch großflächige Investitionen in die Anlagen getätigt, um die Technik kontinuierlich weiterzuentwickeln und die Kapazität auszubauen.

 

Wie hat Ihr Team den Preis in Empfang genommen?

Für uns ist der Preis ein toller Ansporn. Er hat unser Team stark inspiriert, den Weg zum Erfolg weiter zu verfolgen. Neben dieser Inspiration spüren wir auch den wachsenden Druck, uns immer wieder zu fragen, wo und wie wir uns verbessern können. Aber Druck ist auch Motivation. Wir sind zuversichtlich, dass wir unseren Kunden noch bessere Produkte und Dienste liefern werden.

 

Wir danken Ihnen für die Antworten und gratulieren Ihnen und Ihrem Team für die innovative Leistung und den wohlverdienten Preis.

Übergabe des Daimler Supplier Award 2017 im Mercedes-Benz Kundencenter in Sindelfingen am 28. Februar 2018. Von links nach rechts: Martin Daum, Vorstandsmitglied der Daimler AG und in dieser Funktion Leiter der Geschäftsfelder Daimler Trucks und Daimler Buses; Mei Hansheng, Tri-Ring CEO General Manager; Dr. Marcus Schoenenberg, Vice President Procurement Daimler Trucks and Buses, Daimler AG.
Übergabe des Daimler Supplier Award 2017 im Mercedes-Benz Kundencenter in Sindelfingen am 28. Februar 2018. Von links nach rechts: Martin Daum, Vorstandsmitglied der Daimler AG und in dieser Funktion Leiter der Geschäftsfelder Daimler Trucks und Daimler Buses; Mei Hansheng, Tri-Ring CEO General Manager; Dr. Marcus Schoenenberg, Vice President Procurement Daimler Trucks and Buses, Daimler AG.

Der Daimler Supplier Award 2017 im Video. Weitere Artikel zu diesem Thema finden Sie hier.


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Datum:
15.11.2018
Autor:
Stefan Sieber, Carsten Wiebel
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