Transparente Preise und Angebote für Zukaufteile

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Ab Juli 2016 wenden die Einkaufsbereiche von Daimler und Cost Engineering eine vereinfachte Methodik an. Mit DGCalc berechnen sie Zukaufteile für Produktionsmaterial – und das konzernweit für die Geschäftsbereiche Daimler Trucks, Mercedes-Benz Cars und Vans.

Zukaufteile von Mercedes-Benz Cars Procurement and Supplier Quality (MP) und Global Procurement Trucks and Buses (TP/G) werden auch zukünftig einheitlich berechnet. Die vereinfachte Methode DGCalc, kurz für DaimlerGlobalCalculation, ist ab Juli 2016 für alle Lieferanten von Produktionsmaterial verbindlich.

Zwei Dokumentationssysteme für Zulieferer

Zulieferer werden auch zukünftig aufgefordert, Preise für Angebote zu detaillieren – entweder im neuen Software-Tool TACO.sc oder im angepassten Excel-Formular „Price Breakdown“ (PBD). Vereinfacht wurden Gemeinkosten und Zuschläge indirekter Kosten. So gilt zum Beispiel für Rohmaterial und Zukaufteile zukünftig ein einheitlicher Materialgemeinkostensatz.
Ob TACO.sc oder PBD, die Dokumentationsform hängt unter anderem vom Bauteilumfang oder dem Vergabestatus ab. Entschieden wird in Abstimmung mit dem Daimler Cost Engineering und den Einkaufsbereichen.

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Das neue Software-Tool TACO.sc und das überarbeitete Excel-Formular „Price Breakdown“ wenden die neue Methodik automatisch an. Wo Lieferanten dokumentieren, hängt unter anderem vom Bauteilumfang oder Vergabestatus ab.

TACO.sc löst nach über 10 Jahren das Vorgängersystem „TACO-Lieferantenversion“ ab. Zulieferer erhalten die neue Software ab Juli 2016 im Download-Bereich des Daimler Supplier Portals. Dort finden sie auch ein Handbuch zum Tool und zur Methodik DGCalc. Nach dem Download wird die Zip-Datei entpackt und in wenigen Minuten ist TACO.sc installiert.
Der überarbeitete Price Breakdown ist als MS-Excel Anwendung weiterhin Teil des „Source Package“ im Daimler Supplier Portal. Lieferanten tragen dort ihre Daten wie gewohnt ein und stellen es über Source Package bereit.

Zusammen unterwegs

Daimler und seine Zulieferer für Produktionsmaterial verwenden mit DGCalc ab sofort eine einfache und übersichtliche Kalkulationsmethodik. Die Tools zur Kostendetaillierung entsprechen jetzt den Anforderungen an moderne Software. Kostentransparenz wird damit noch einfacher. Cost Engineering sowie die Einkäufer von Daimler werden zurzeit geschult. Diese Ansprechpartner unterstützen auf Anfrage gerne.

Datum:
04.07.2016
Autor:
Janine Thiele
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