Stars, Stripes und Sprinter

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Der Transporter-Markt in Nordamerika wächst. Um dem Trend künftig noch schneller und wirtschaftlicher zu begegnen, wird die nächste Generation des Sprinter im neuen US-Werk in North Charleston vom Band laufen. Der Spatenstich war im Juli 2016 und das lokale Einkaufsteam von Beginn an ein wichtiger Teil des Projekts.

Mit dem neuen Werk wird der bestehende Montagestandort erweitert und zu einem vollständigen Produktionsstandort ausgebaut. Die Beschaffung von Nicht-Produktionsmaterial und Dienstleistungen verantwortet dabei das Einkaufsteam Procurement NPM Vans bei International Procurement Services (IPS). Es identifiziert auch neue Partner– für Lieferanten bieten sich so also große Chancen. Dabei liegt ein Fokus auf dem nationalen Einkaufsnetzwerk in den USA.

The Next Big Thing

Schon heute fertigen in North Charleston rund 200 Mitarbeiter auf ca. 38.000 Quadratmetern Sprinter für den nordamerikanischen Markt. Über 110.000 Stück des großen Transporters wurden hier seit 2006 für Kunden in den USA und Kanada produziert. Im März 2015 gab Mercedes-Benz Vans bekannt, rund 500 Millionen Dollar in den Bau eines neuen Produktionswerkes zu investieren – zusätzlich zum bereits existierenden Montagebetrieb. Die Anlage wird ca. 105.000 Quadratmeter umfassen. Sie schafft bis zu 1.300 Arbeitsplätze sowie Schätzungen zufolge rund 400 neue Jobs bei den Lieferanten in der Region.

Der Aufbau hat bereits begonnen, noch vor dem Ende des Jahrzehnts soll hier die nächste Generation des Sprinter produziert werden. Das Einkaufsteam von Sebastian Tokouzbalidis, Procurement NPM Vans, ist von Anfang an in das Projekt eingebunden und wirkt auf diese Weise frühzeitig mit. „Unser Fokus liegt auf dem Werksaufbau und der Projektbetreuung. Und das vom ersten Tag an“, berichtet Tokouzbalidis und ergänzt: „Durch das direkte Feedback erleben wir den Projektfortschritt jeden Tag und können bei Bedarf rasch eingreifen und unterstützen.“

Gesucht: starke Partner

Zur Unterstützung des Vorhabens setzt IPS auf erstklassige Lieferanten. „Durch die intensive Zusammenarbeit mit den Lieferanten und die gemeinsamen Ideen zum Value Engineering konnten wir deutliche Kostenreduzierungen erreichen“, berichtet Ulf Nordmann, der den Einkaufsbereich Produktionsanlagen/NAFTA leitet. Auf der Suche nach neuen Lieferanten greift der Einkaufsbereich auf sein gesamtes globales Netzwerk zurück. In intensiven Auswahlprozessen werden starke Partner identifiziert.

Für Lieferanten – ob in South Carolina oder weltweit angesiedelt – bieten sich mit dem Ausbau des Werks große Chancen. Deswegen freuen wir uns über starke Partner, die Hand-in-Hand mit uns das Projekt zum Erfolg führen wollen.

Sebastian Tokouzbalidis, Procurement NPM Vans

Meilenstein für die Zukunft

Am 27. Juli 2016 wurde der Spatenstich für die Sprinter-Produktionsanlage gefeiert. Hochrangige Gäste aus Wirtschaft und Politik sowie zahlreiche Medienvertreter begleiteten die Veranstaltung; gemeinsam mit der Belegschaft, Volker Mornhinweg, Leiter Mercedes-Benz Vans, und der Gouverneurin von South Carolina Nikki Haley. Inwiefern das neue Sprinter-Werk auch ein großer Sprung in die Zukunft der Produktion bei Mercedes-Benz Vans ist, erläutert Frank Klein, Leiter Operations Mercedes-Benz Vans, wie folgt: „Wir vereinen unser gesamtes weltweites Know-how und unsere Erfahrung in diesem Werk. Damit machen wir es zu einem der modernsten Produktionsstandorte in Nordamerika.“ Mit dem Ziel vor Augen: höchste Qualitätsstandards vom allerersten Fahrzeug an.

Von den ersten Projektschritten an sind starke Lieferanten gefragt, die gemeinsam mit Mercedes-Benz Vans das neue US-Werk in North Charleston errichten. Dabei ist es ein Ziel von IPS im Rahmen des Auswahlprozesses Lieferanten zu finden, mit denen auch langfristige Partnerschaften möglich sind.

Datum:
18.08.2016
Autor:
Birgit Hennefarth
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