Ready, steady – grow!

Startup Autobahn 2017

Als Pionier gestaltet Daimler die Mobilität der Zukunft. Dafür wandelt sich der Konzern zum digitalen Mobilitätsdienstleister – und intensiviert die eigene Innovationskraft durch den Gründergeist der Startup-Szene. Zusätzliches Tempo macht der Partner Plug and Play. Was steckt hinter der Kooperation?

STARTUP AUTOBAHN

Die Mobilität von morgen braucht fundamental neue Ideen. Und der schnellste Weg dorthin führt über die STARTUP AUTOBAHN. Im Mai 2016 wurde die Innovations- und Kooperationsplattform von Daimler gegründet – zusammen mit der Universität Stuttgart, ARENA2036 sowie dem Accelerator Plug and Play. Gemeinsam wollen die Partner den Innovationsvorsprung in der Autoregion Stuttgart sichern und nutzen: durch zusätzliche Impulse von internationalen und lokalen Startups.

Mit dabei sind mittlerweile noch weitere etablierte Unternehmen aus den Bereichen Mobilität und Industrie 4.0: Hewlett Packard Enterprise, BASF, ZF Friedrichshafen, Porsche und Murata. Durch gemeinsame Pilotprojekte zwischen Startups und den Partnerunternehmen sollen für beide Seiten wertvolle Kooperationen entstehen.

Weil eine gute Idee allein nicht automatisch zum Erfolg führt, wollen wir Gründern das Umfeld bieten, um richtig Gas zu geben mit ihrer Geschäftsidee. Dabei sind sie frei, die Mobilität der Zukunft neu zu denken.

Dieter Zetsche, Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG & Leiter Mercedes-Benz Cars.

Plug and Play

Eine wichtige Rolle bei STARTUP AUTOBAHN spielt Plug and Play. Der Partner ist Investor und einer der weltweit größten Startup-Acceleratoren mit Technikfokus. Das globale Netzwerk mit Zentrale im Silicon Valley umfasst über 20 Standorte. Seit 2006 ist Firmengründer und CEO Saeed Amidi die treibende Kraft hinter den branchenspezifischen Accelerator-Programmen. Zu den über 2.000 betreuten Gründertalenten gehören beispielsweise heutige Größen wie PayPal oder DropBox.

Große Ehre! Und dennoch startete die Kooperation mit einem klassischen Auswahlprozess des Daimler-Einkaufsteams. Ein Novum für den führenden Startup-Accelerator. Aber Plug and Play überzeugte schließlich in allen Punkten. Wie gut bereits zusammengearbeitet wird, zeigte sich im Februar 2017. Da erhielt Plug and Play den Daimler Supplier Award für das Vorantreiben der digitalen Transformation durch erfolgreiche Gründung eines Forschungs- und Co-Working-Campus gemeinsam mit Daimler.

Startup Autobahn 2017
Innovationen auf der Überholspur: Dreizehn ausgewählte Startups pitchten beim ersten EXPO Day vor Investoren.

Die Accelerator-Programme

Startups aus der ganzen Welt können sich für ein STARTUP AUTOBAHN Programm bewerben. Ausgewählte Toptalente werden zum Selection Day eingeladen. So kämpften von 300 interessierten Gründern im Juli 2016 beim ersten Auswahltag 22 um die Plätze im Accelerator Programm STARTUP AUTOBAHN. Die Gewinner bereiteten sich anschließend im ARENA2036-Forschungscampus auf den EXPO Day vor. Profitiert haben die Gründer vor allem von der engen Zusammenarbeit mit Daimler-Experten und auch intensiven Mentoring-Gesprächen mit dem Top-Management. In über 15 Pilotprojekten arbeiten Daimler und die Unternehmer dabei zusammen. Im Februar 2017 präsentierten 13 Startups ihre Ergebnisse vor Investoren und der Industrie, mit deren Unterstützung sie ihre Ideen weiterentwickeln können.

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Der erste EXPO Day bot ein breites Themenspektrum rund um die Mobilität der Zukunft

Die Pitches und der Gründerspirit stehen dem im Silicon Valley in nichts nach. Das Programm lebt von seinem Netzwerk, den Partnerschaften und natürlich den Startups.

Saeed Amidi, CEO von Plug and Play.

Drive für Ideen

Der erste EXPO Day bot ein breites Themenspektrum rund um die Mobilität von morgen, unter anderem: Connectivity, Autonomes Fahren, digitale Services, Elektrifizierung, Industrie 4.0. Die Startups konnten sich durch das dreimonatige STARTUP AUTOBAHN-Programm deutlich weiterentwickeln. Mitarbeiter der Konzernforschung und des Bereichs Business Innovation fungierten als Brückenbauer zwischen den Startups und Daimler. Am 10. Februar 2017 wurden bereits 28 neue Kandidaten für das Programm 2 gekürt. Seit Januar 2017 läuft die Bewerbung für Programm 3 und ab Juli für Programm 4.

Wir konnten talentierte Gründer mit herausragenden Ideen gewinnen. Mit einigen werden wir auch weiterhin kooperieren. Und so die Mobilität der Zukunft mit richtungsweisenden Technologien und Innovationen noch schneller vorantreiben.

Ola Källenius, Vorstand für Konzernforschung & Mercedes-Benz Cars Entwicklung.

Datum:
27.04.2017
Autor:
Birgit Hennefarth
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