Löwenzahn, Eiskratzer und Nico Rosberg

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Die großen Auftritte der Automobilhersteller sucht man vergebens. Auf der Automechanika in Frankfurt tummeln sich rund 4.800 Aussteller. Wer intensiv stöbert, findet die eine oder andere Überraschung.

Wer alles an einem Tag sehen will, braucht drei Dinge: Disziplin, Orientierungsvermögen und gutes Schuhwerk. 4.820 Aussteller verteilt auf 10 Hallen, teilweise mit mehreren Stockwerken. Auf der Automechanika muss man ganz schön Kilometer machen. Abzuschrecken scheint die körperliche Anstrengung nicht: 136.000 Besucher an fünf Messetagen.

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Skurrile Fundsachen

Sie sind ergiebig. Die vielen Abstecher links und rechts der großen Messestraßen. Dorthin, wo die Standmieten preiswerter sind und die Klimaanlagen nicht ganz so zuverlässig arbeiten. Diese Abstecher sind aber auch nicht immer ganz ungefährlich. Wer haftet eigentlich für Schäden, wenn es Bremsscheiben regnet?

Die großen Zulieferer zeigen Flagge

Nicht zu übersehen, die Messestände der großen Automobilzulieferer. Schaeffler, ZF, Continental. Bei Letzterem finden kurzfristig noch zwei Trophäen den Weg auf die Ausstellungsfläche. Mit den Automechanika Awards in den Kategorien „Innovation“ und „Green“ ausgezeichnet wurde das Projekt „Reifen aus Löwenzahn“. Continental will künftig einen Teil des Gummis in den Autoreifen aus der Wurzel der Löwenzahnpflanze gewinnen. Dafür soll russischer Löwenzahn in der Nähe der Werke angebaut werden. Seit vier Jahren arbeitet man an diesem Forschungsprojekt, die erste Kleinserie des Löwenzahnreifens war bereits in der Fahrerprobung.

 

 

Datum:
19.09.2016
Autor:
Rasmus Muttscheller
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